Badeverbot im Kronenburger See auch diesen Sommer

Der Kronenburger See bleibt in diesem Sommer für Badegäste tabu. Nach den Schäden durch das Kyll-Hochwasser vergangenen Juli werden die Sanierungs-Arbeiten wohl bis 2024 dauern.

© Daniel Dähling

Zwei sogenannte Betriebsschütze hatten durch den hohen Wasserdruck Schaden genommen. Die steuern das Abflusssystem vom See in die Kyll. Für die notwendigen Arbeiten bleibt der See weiterhin auf dem niedrigeren Winterstau-Niveau.

Deshalb werde die Gemeinde im Sommer vor dem Baden im See warnen, sagt der Vorsitzende des Zweckverbands Kronenburger See. Auch eine Absperrung an der Liegewiese könnte es geben. Der beratende Ingenieur warnt zudem vor unkalkulierbaren Sogwirkungen am Ablauf des Sees.

Weil die Gemeinde im Sommer deshalb keine Parkgebühren am Kronenburger See erheben will, rechnet Dahlem mit Einnahmeverlusten in diesem Jahr.

Eine erste Kostenschätzung geht von rund einer Million Euro aus, die Planung und Neubau der technischen Anlagen kosten könnte.

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