Sanierung von bleibelasteten Spielplätzen in Kall gestartet

In Kall haben umfangreiche Sanierungsarbeiten an mehreren Spielplätzen begonnen. Der Grund: Bleibelastungen im Boden. Welche Maßnahmen ergriffen werden und welche Spielplätze betroffen sind, erfahrt ihr hier.

Sanierungsarbeiten an sieben Spielplätzen - weitere folgen

In Kall haben am Montag (9.9.) die Sanierungsarbeiten an sieben Spielplätzen begonnen. Grund für die Maßnahmen sind Bleibelastungen im Boden, in der Region wurde jahrhundertelang Blei abgebaut. Die betroffenen Spielplätze befinden sich an der neuen Grundschule, den Kindergärten an der Hüttenstraße, in Golbach und in Keldenich sowie an den öffentlichen Spielplätzen in Dottel, Keldenich und am „Ostlandkreuz“.

Um die Bleibelastung zu beseitigen, werden die obersten Bodenschichten bis zu einer Tiefe von 30 Zentimetern abgetragen und ausgetauscht. Zusätzlich wird ein sogenanntes Geogitter als Abgrenzung zum darunterliegenden Boden verlegt.

Arbeiten wegen Bleibelastung kosten 2,5 Millionen Euro

Nach Abschluss dieser Arbeiten wird Rollrasen verlegt, sodass die Spielplätze wieder sicher für Kinder nutzbar sind. Die Sanierung erfolgt in drei Bauabschnitten und soll bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Im nächsten Jahr werden zwölf weitere Spielplätze saniert. Die Gesamtkosten der Sanierungsmaßnahmen belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro, von denen die Gemeinde Kall etwa ein Fünftel selbst tragen muss.

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