Nationalpark Eifel zieht zum Artenschutz-Tag Bilanz

KI-und Artenschutz können Hand in Hand gehen. Das zeigt der Nationalpark Eifel. Anlässlich des Internationalen Tages des Artenschutzes am Dienstag.

© Simon Lanzerath

Über 11.000 Arten leben im Schutzgebiet. Davon steht über ein Fünftel auf der Roten Liste – sie sind also besonders gefährdet. Im vergangenen Jahr konnten zum Beispiel Brutpaare des Schwarzstorchs gesichtet werden.

Gezielte Pflegemaßnahmen sollen seltenen Arten wertvolle Rückzugsräume bieten. Bereiche, die vom Menschen beeinflusst wurden, sollen wieder zu naturnahen Lebensräumen werden. Der Nationapark Eifel setzt dabei auch auf Innovation, um die Vielfalt der Arten besser zu verstehen. Automatisierte Audiosensoren, Fotofallen und KI-gestützte Auswertungssysteme sind Teil des Projekts „KI-Nationalpark“.

Dabei erfassen Forschende die Wildtierbestände im Nationalpark, ohne die Tiere dabei in ihrem Lebensraum zu stören. Die Nationalparkverwaltung Eifel sagt, sie gebe der Natur den Raum, sich nach ihren eigenen Gesetzen zu entfalten.

Der Nationalpark Eifel möchte sich vergrößern. Er plant, das Schutzgebiet um weitere 750 Hektar Landeswaldfläche zu vergrößern. Das sind etwa sieben Prozent der aktuellen Fläche.

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