"IPSU" in Gemünd schließt - Nachfolgeangebot steht schon
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.12.2024 06:13
Die Interkommunale Psychosoziale Unterstützung im Schleidener Tal (IPSU) endet mit Ende des Jahres. Das Land NRW hat das Angebot finanziert, aber nur befristet bis Ende des Jahres.

Nach der Flutkatastrophe 2021 war in Gemünd sehr schnell eine psychologische Beratung für Betroffene aufgebaut worden. Vom einfachen Gespräch bis zur Psychotherapie wurde da alles angeboten. Ende des Jahres ist erst mal Schluss.
In der Zeit haben die Beraterinnen und Berater rund 2500 psychologische Gespräche, Beratungen oder Therapie-Sitzungen mit Flutopfern gehabt, sagt Wolfgang Heidinger von den Maltesern. Der Bedarf sei zwar spürbar zurückgegangen, aber trotzdem soll es ein Folgenagebot geben.
"Wir planen ein weiteres Therapieangebot für den Kreis Euskirchen, dass dann auch für Menschen außerhalb von Schleiden geöffnet sein wird. Das soll die Bedarfe, die noch da sind, mindestens ein Jahr noch abdecken. Dieses künftige Angebot werden wir auch hier in Gemünd anbieten."
Während der gesamten Zeit wurden und werden auch anonyme Statistiken angefertigt, wie lange welche Art von Hilfe nachgefragt wurde. Die Erfahrungen aus Schleiden sollen bei künftigen Katastrophen in ganz Deutschland herangezogen werden.
