Zweieinhalb Jahre nach der Flut: Gesprächsbedarf weiterhin hoch

Im Kreis Euskirchen ist der Gesprächsbedarf mit Psychologen und Therapeuten nach wie vor hoch. Davon geht die „Interkommunale Psychosoziale Unterstützung, kurz IPSU, im Schleidener Tal aus. Rund 30 Menschen kämen regelmäßig dorthin.

© Radio Euskirchen

Offenbar gebe es aber noch immer viele Menschen, die sich davor scheuten, die Hilfe in Anspruch zu nehmen. Man müsse keine Scheu haben und könne nach dem Erstgespräch in Ruhe überlegen, ob das etwas für einen sei, sagt der therapeutische Leiter der Einrichtung. Er merkt, dass die Belastungen bei den Menschen mittlerweile anders aussehen: Am Anfang stand das erlebte in der Flutnacht im Vordergrund, mittlerweile geht es um generelle Verlusterlebnisse. Zwischen zwölf und 15 Sitzungen können die Klienten kostenlos ausschöpfen. Mittlerweile konnten nach Angaben der IPSU schon rund 800 Termine dort wahrgenommen werden.

Weitere Meldungen