Psychiatrie für Angeklagten aus Mechernich
Veröffentlicht: Freitag, 16.01.2026 15:41
Der Mann, der in Mechernich Polizisten mit einem Messer gefährlich nah gekommen ist und angeschossen wurde, muss in eine psychiatrische Klinik. Das hat das Landgericht Bonn jetzt entschieden. Zum Tatzeitpunkt soll der 50-Jährige schuldunfähig gewesen sein.

Es geht um insgesamt zwei Taten an einem Tag im vergangenen Jahr. Zuerst soll der Mann einem Mitarbeiter seiner Wohnunterkunft mit der Faust auf den Hinterkopf geschlagen haben. Der Mitarbeiter hat dadurch eine Schädelprellung erlitten. Als Folge wurden dann auch Polizisten dazu gerufen. Diesen hat er dann die Tür zu seiner Unterkunft versperrt – als er die wieder geöffnet hat, soll er ein Messer in der Hand gehalten haben, das er auch nach Aufforderung nicht fallen gelassen hat. Als er sich den Beamten immer weiter genähert hat, haben diese einen Schuss abgegeben – dadurch hat er schwere Verletzungen erlitten. Er soll laut Gericht nicht in der Lage gewesen sein, das Unrecht seiner Tat einzuschätzen.

