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Im Fokus sogenannte neue psychoaktive Stoffe, die als unsichtbare Flüssigkeit auf Papier in den Knast geschmuggelt werden. Die Zahl der NPS-Funde ist in NRW zuletzt deutlich gestiegen – rund ein Drittel aller Drogenfunde in den Gefängnissen gehen mittlerweile auf ihr Konto. Für das Personal ist das ein echtes Risiko, denn die Stoffe sind schwer zu erkennen und können auch bei unbewusstem Kontakt gefährlich werden. Der neue Scanner kann jetzt verdächtige Papiere analysieren und sie direkt mit einer Datenbank abgleichen, in der zahlreiche NPS gespeichert sind. Die JVA Rheinbach ist das erste Gefängnis in ganz NRW, in dem der Scanner getestet wird. Bewährt er sich, soll er in weiteren Gefängnissen zum Einsatz kommen.
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