Kreis Euskirchen: Arbeit an Hochwasserschutz

Nach der Flutkatastrophe vor zwei Jahren wurden die Forderungen nach einem besseren Hochwasserschutz schnell laut. Wo der Kreis Euskirchen heute in Sachen Hochwasserschutz steht, teilte jetzt der Erftverband mit. Es wird an vielen Maßnahmen gearbeitet oder zumindest geplant.

© Daniel Dähling

Da geht es um teils höhere Mauern - wie etwa an der Erft in Bad Münstereifel - oder fünf neue Rückhaltebecken an Bächen. Außerdem planen die Wasserverbände und die betroffenen Rathäuser im Kreis Euskirchen auch gemeinsam an Konzepten. Denn Hochwasserschutz könne nicht an der Stadtgrenze haltmachen, sagt Bernd Bucher vom Erftverband. Parallel bauen die Kommunen ihr Sirenen-Warnnetz weiter aus. Und auch die Wissenschaft forscht an neuen Möglichkeiten, bessere Hochwasser-Warnungen zu erstellen. Hier gibt es zum Beispiel Projekte an der Uni Bonn und der Uni Wuppertal. Die meisten Projekte werden aber noch Monate oder Jahre in Anspruch nehmen.


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