Geld für erste Radpendler-Route bewilligt

Schneller und sicherer mit dem Rad von A nach B – das ist das Ziel der sogenannten Radpendler-Routen. Mehrere soll es künftig im Kreis Euskirchen geben. Und für die erste stehtt auch das nötige Geld schon bereit.

© Daniel Dähling

Eine dieser Radpendlerrouten soll künftig Mechernich mit Euskirchen verbinden. Dazu sollen bestehende Wege für Radler ausgebaut und auch sicherer werden – etwa durch Beleuchtung oder bessere Straßen-Kreuzungen. Der neue Weg soll künftig an Euenheim und Wißkirchen vorbei parallel zur Bahnstrecke verlaufen, sagt der Fahrradbeauftragte des Kreises Euskirchen. Radler umfahren so zum Beispiel die A1-Anschlussstelle Wißkirchen.

Der Kreis will 2025 mit dem Bau starten und 2026 fertig sein.

In einem nächsten Schritt soll die Route von Obergartzem über Schaven und Kommern bis Mechernich weitergehen. Auch Richtung Rheinbach, Weilerswist, Bad Münstereifel und Zülpich sind solche Hauptradwege geplant.

Wie der CDU-Landtagsabgeordnete aus Euskirchen, Klaus Voussem, mitteilt, gibt es für insgesamt drei Fahrradprojekte jetzt Geld vom Land. Für den extra breiten Fahrradweg zwischen Euskirchen und Mechernich rund 2,9 Millionen Euro. Für weitere rund 335.000 Euro soll der Radweg entlang der K21 zwischen Großbüllesheim und Kleinbüllesheim saniert werden. Zudem fließen etwas mehr als 21.000 Euro in die Öffentlichkeitsarbeit Nahmobilität der Stadt Euskirchen.

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