Freispruch für einen Mann aus Schleiden

Das Aachener Landgericht hat einen Mann aus Schleiden freigesprochen. Der Freispruch erfolge aufgrund dessen Schuldunfähigkeit, sagte ein Gerichtssprecher auf Radio Euskirchen Nachfrage. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 40-Jährigen unter anderem Volksverhetzung vorgeworfen.

Auch lehnten die Richter ab, den Mann in eine psychiatrische Klinik einzuweisen. Denn von dem Mann gehe keine erhebliche Gefahr für die Allgemeinheit aus, urteilten die Richter. Daher müsse ein gewisses Maß an Unflätigkeit hingenommen werden. Der Schleidener soll Seiten eines antisemitischen Buches an die Fassade seines Hauses plakatiert haben. Auch Beleidigung, versuchte Nötigung und den Verstoß gegen das Waffengesetz hatte die Staatsanwaltschaft dem Mann vorgeworfen.


Angeklagter vor Gericht
© Daniel Dähling

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