Budget spielt im Karneval große Rolle

Während die Jecken auf den Karnevalsveranstaltungen im Kreis Euskirchen ausgelassen feiern, wird im Hintergrund viel gearbeitet. Die Kosten müssen aufgebracht werden. Das ist nicht immer einfach. Der Karneval sei ein Minusgeschäft, heißt es von den Vereinen. Einige Vereine können das Minus aber besser auffangen als andere.

© FEUKA/Fotograf Stefan Guhlke

Für haben bei Karnevalsvereinen nachgefragt: Für den Karnevalsverein Blankenheim 1613 bleibt das Minus nach eigenen Angaben überschaubar. Die große Prunk- und Galasitzung am Karnevalssonntag sei immer ausverkauft. Jedes Jahr gehen die Karnevalisten im Kernort von Haus zu Haus und bitten um Spenden. Und der Verein veranstaltet auch die Kirmes in Blankenheim, so kommt auch Geld rein. Dadurch wird laut Verein das Minus aus dem Karneval in der Regel wieder ausgeglichen.

Feuka spürt rückläufiges Engagement im Sponsoring

Der Festausschuss Euskirchener Karneval macht sich dagegen Sorgen um das Budget: Die Sponsoren sind hier seit zwei Jahren rückläufig. Deshalb soll nach Karneval überlegt werden, wie die Sessionseröffnung auf dem Alten Markt und die Weibertagsveranstaltung vor dem Veybachcenter in Zukunft ablaufen können. 

Weibliche Tollitäten auf dem Vormarsch

Sowohl in der Euskirchener Kernstadt als auch in Blankenheim sind die Frauen in dieser Session an der Macht: Zum dritten Mal in Folge gibt es in Blankenheim eine Prinzessin, zum ersten Mal gibt es in der Euskirchener Kernstadt eine Prinzessin. Sie sei - trotz einiger Unkenrufe im Vorfeld - sehr gut bei den Euskirchener Jecken angekommen, heißt es vom Feuka-Präsidenten.

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