Apothekerkammer warnt vor Apothekensterben

Zwölf Apotheken haben in den vergangenen zehn Jahren im Kreis Euskirchen dichtgemacht. Das hat die Apothekerkammer Nordrhein mitgeteilt.

© Foto: Daniel Dähling

Mal eben schnell bei einer Erkältung in die nächste Apotheke und das wichtigste einkaufen – das wird im Kreis Euskirchen immer schwieriger. Denn auch bei uns sinkt die Zahl der Apotheken – und das schon seit Jahren, sagt die Apothekerkammer Nordrhein. Es gehe kontinuierlich nach unten.

Die Apothekerkammer macht auf dieses Problem immer wieder aufmerksam, denn: vor allem bei den Nacht- und Notdiensten müssen die verbliebenen Apotheken die Versorgungslücken schließen – die Belastung wird immer größer. Und auch finanziell stehen sie unter Druck, nehmen immer weniger ein. Die Kammer fordert deswegen, dass die Apothekerhonorare steigen. Also das was an verkauften Medikamenten verdient wird.

Apotheker müssten wieder mehr verdienen, um die laufenden Kosten zu decken. Bei allen Problemen gibt es aber auch einen kleinen Hoffnungsschimmer: Vereinzelte Apotheken-Neueröffnungen würden auch zeigen, dass die kommende Generation Apotheker noch motiviert ist den Beruf aufzunehmen und weiter zu machen.

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