Angeklagter räumt Missbrauchsvorwürfe ein

Im Prozess um sexuelle Übergriffe eines Schwimmtrainers an zwei Brüdern hat der Angeklagte die Vorwürfe vor Gericht eingeräumt. Er soll zwischen 2011 und 2014 mehrmals sexuelle Handlungen an den Jungen durchgeführt haben. Die beiden waren in dem Zeitraum ungefähr elf bis 15 Jahre alt.

Er schäme sich, sagte der Angeklagte. Gedanken über das Alter der Jungen hätte sich der Mann nicht gemacht. Zitat: „Die Kinder haben leider das Alter nicht auf der Stirn tätowiert.“, so der 38-Jährige. Er sei davon ausgegangen, dass die beiden bei den Vorfällen über 14 waren. Sexueller Missbrauch von Kindern unter 14 Jahren wird härter bestraft als der von Jugendlichen. Zu den Übergriffen sei es nach Gesprächen über Sexualität gekommen. Die beiden Jungen hätten freiwillig mit ihm interagiert, so der ehemalige Schwimmlehrer. Beim nächsten Verhandlungstag sollen die mutmaßlichen Opfer befragt werden. Ein Urteil wird Anfang Mai erwartet.

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