Zülpich weitet Netz an freizugänglichen Defibrillatoren aus

Zülpich hat seinerzeit den Anfang gemacht und jetzt noch einmal nachgelegt. Die Stadt hat neue, freizugängliche Defibrillatoren installiert. Seit zwei Jahren hängen bereits flächendeckend im Zülpicher Stadtgebiet die Geräte, die bei Herzrhythmus-Störungen helfen können.

© Susanne Edl

Vier weitere sind jetzt dazugekommen. Sie hängen an den Eingängen zum Schulcampus in der Kernstadt. Nach Angaben der Stadt gibt es damit 30 öffentlich zugängliche Defibrillatoren und etwa noch einmal so viele Geräte, die etwa in Firmen und Arztpraxen hängen. Eine derartige Dichte an Geräten sei sicher einmalig, sagt Zülpichs Bürgermeister. Inzwischen haben auch viele andere Städte und Gemeinden im Kreis Euskirchen deutlich aufgerüstet. Dazu kommt das Corhelper-Projekt in der Region. Eine App alarmiert hierbei im Notfall Ersthelfer, die sich in der Nähe befinden. So kann erste Hilfe geleistet werden, noch bevor der Notarzt eintrifft.

Weitere Meldungen