Wirtschaftliche Einbußen an Krankenhäusern im Kreis Euskirchen

Die Corona-Krise hat auch in den Krankenhäusern im Kreis Euskirchen zu wirtschaftlichen Einbußen geführt. Das haben die Geschäftsführer der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH jetzt eingeräumt.

© Der offene Bereich der zentralen Notaufnahme im Kreiskrankenhaus Mechernich. Foto: Susanne Edl

Allerdings wäre in der Pandemie keine Klinik in Deutschland in der Lage gewesen, ohne Ausgleichszahlungen auf eine schwarze Null zu kommen. In den nächsten Jahren rechne man auch nicht mit größeren Baumaßnahmen, abgesehen von Modernisierungs- und Renovierungsarbeiten. Beim Unternehmensverbund Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH arbeiten knapp 2.000 Mitarbeiter. Dem Kreis Euskirchen gehört mit über 75% die Mehrheit der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH. Der Rest gehört der Stadt Zülpich. Außerdem sei die Corona-Zeit vielen Mitarbeitern in den Krankenhäusern an die Nieren gegangen, so die Geschäftsführer. Die Vielzahl der Covid 19-Patienten auf den Intensivstationen, von denen auch eine Reihe verstorben ist, habe viele betroffen gemacht. Die Mitarbeiter verdienen unsere höchste Anerkennung, hieß es von den Geschäftsführern. Die Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH besitzt auch eine hauseigene Schule für Pflegeberufe. Man hoffe damit dem Personalmangel entgegenwirken zu können. 120 Ausbildungsplätze gibt es am Standort Mechernich.  

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