Viel Arbeit für Energie- und Telekommunikations-Versorger

Die Folgen der Flutkatastrophe, das haben wohl die meisten im Kreis Euskirchen selbst erleben müssen, sind sehr vielseitig. Auch die Energie- und Telekommunikations-Versorger sind noch mit dem Wiederaufbau beschäftigt. Beim Energieversorger e-regio sind etwa nach der Flutkatastrophe 800 Anträge auf neue Gasanschlüsse eingegangen. Das sei innerhalb kürzester Zeit etwa die Hälfte dessen gewesen, was sonst an Anträgen in einem Jahr zusammenkomme, sagt Geschäftsführer Böhm.

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Die meisten Anträge seien inzwischen umgesetzt. Der Rest solle bis Weihnachten abgearbeitet sein, so die e-regio weiter.

Sowohl die e-regio als auch die Telekom planen jetzt, sich besser gegen Hochwasserschäden zu schützen. Die Telekom will etwa den Technikstandort Gemünd nicht mehr in der Nähe der Urft aufbauen sondern jetzt in Kall weg vom Fluss. Die e-regio will ebenfalls Versorgungstationen wo anders platzieren, um Schäden durch Hochwasser zu verhindern.

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