Umgang mit Kindergartenkindern nach der Flut

Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, hat am Mittwoch (20.04.) in Bad Münstereifel eine immer noch geschlossene Kita besucht, die bei der Flutkatastrophe überschwemmt worden war.

Im Radio Euskirchen-Gespräch machte er deutlich, wie wichtig eine fachliche und psychologische Betreuung von Kindern sei, die die Zerstörung erlebt hätten. Es gehe dabei um traumasensibles Verhalten, so Hilgers. Man dürfe nicht alles auf die Goldwaage legen, wie die Kinder nach so einem Erlebnis reagierten, aber unsere Reaktion gehöre auf die Goldwaage. Das seien Erlebnisse, die zu einem Trauma und entsprechenden Reaktionen führten und mit den Reaktionen müssten wir richtig und sensibel umgehen, so Hilgers weiter.

Wichtig sei zum Beispiel ein geregelter Tagesablauf. Darum sei man auch dem Katholischen Josefhaus dankbar, dass es die 80 Kinder aus der Kita "Die Magische 12" seit Monaten schon aufgenommen habe. 

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