SpotMonitore unterstützen Patientenpflege

Die Digitalisierung in Krankenhäusern ist, auch wegen Corona, zu einem bedeutenden Thema geworden. Die Krankenhäuser in Schleiden und Mechernich machen mit sogenannten SpotMonitoren jetzt einen Schritt nach vorne. SpotMonitore sind Geräte, die die Arbeit von Fieberthermometern, Blutdruck- und Pulsmessgeräten übernehmen. 



© Das Kreiskrankenhaus Mechernich mit den neuen SpotMonitoren. Foto: Annika Deist

Die Vorteile seien enorm, sagt Dagmar Knies vom Krankenhaus Mechernich. Die Handhabung sei einfach und die Zeitersparnis groß. Die Datenübertragung in die Patientenakte erfolge digital, so dass Fehler anders als bei der Übertragung per Hand und Papier nahezu ausgeschlossen seien. Auf das Jahr gerechnet haben so alle Pfleger im Krankenhaus ca. 7.000 Stunden mehr Zeit für die Betreuung ihrer Patienten. Patienten bekommen Patientenarmbänder, die eingescannt werden. So kann das Gerät alle aufgenommen Werte direkt in die digitale Patientenakte übermitteln. Insgesamt 33 Spotmonitore in den Krankenhäusern in Schleiden und Mechernich im Einsatz.