Kritische Infrastruktur: Analyse für mehr Krisensicherheit
Veröffentlicht: Montag, 29.11.2021 05:55
Der Kreis Euskirchen lässt die Probleme aus der Flutnacht im Sommer aufarbeiten. Eine Verwundbarkeitsanalyse soll herausfinden, wie sich die sogenannte kritische Infrastruktur krisensicher aufstellen lässt. Der Zusammenbruch des Kommunikationsnetzes, der Stromversorgung und der IT hatte bei der Flutkatastrophe große Probleme bereitet.

Dass soll nicht nochmal passieren, sagt Landrat Markus Ramers. Er ist überzeugt, dass die jetzt angelaufene Verwundbarkeits-Analyse Optionen zeigen wird, wie sich der Kreis Euskirchen krisenfester aufstellen kann. Dabei seien auch Ereignisse wie Erdbeben, Flächenbrände oder lang anhaltende Dürren zu berücksichtigen.
Die Kreisverwaltung hat für die Analyse extra eine neue Mitarbeiterin eingestellt. Sie soll dabei nicht nur die Einrichtungen des Kreises unter die Lupe nehmen, sondern auch Versorgern wie e-regio oder Telekom Verbesserungsvorschläge machen.


