Höhere Bußgelder für Umweltsünder

Die Stadt Mechernich entdeckt fast an jedem Arbeitstag irgendwo wilden Müll. Die Entsorgung kostet die Stadt pro Jahr 27.000 Euro. Ein neuer Bußgeld-Katalog für Umweltsünder stößt deshalb auf breite Zustimmung.

Müll in Gewässern, Lagerfeuer oder Rauchen im Wald, Autoreifen am Feldweg oder die Kippen in der Fußgängerzone. Für all das hat das NRW-Umweltministerium die Bußgelder zum Teil deutlich angehoben. Feuermachen im Wald kann jetzt bis zu 5000 Euro kosten; Picknickabfälle im Bach 2000 Euro oder 100 Euro für Kippen oder Einweg-Kaffeebecher, die nicht im Mülleimer landen Die Mechernicher Ordnungsamtsleiterin begrüßt das. Räumt aber ein, dass sie nur selten die Verursacher ausfindig machen können. Die Stadt Zülpich sieht in der illegalen Müllentsorgung ein ständiges Ärgernis, mit teils schlimmen Folgen für die Umwelt und begrüßt daher den neuen Bußgeld-Katalog. Auch die Stadt Bad Münstereifel sagt, im Sinne des Umwelt- und Landschaftsschutzes seien verschärfte Sanktionsmöglichkeiten zu begrüßen.