Fußball-Verband verurteilt Gewalt bei Euskirchener Spiel

Der Fußball-Verband Mittelrhein hat den Gewaltausbruch beim Kreispokal-Spiel in Euskirchen kritisiert. Er verurteilte jede Form von Gewalt im Fußball auf das Allerschärfste.

Gewalt habe im Fußball nichts verloren und verstoße in jeder Hinsicht gegen die Werte des sportlichen Miteinanders. Der Fußballkreis Euskirchen steht nach eigener Aussage in Kontakt mit den Verantwortlichen beider Vereine und den Schiedsrichtern. Zum konkreten Sachverhalt äußert sich der Verband derzeit nicht. Er verweist auf das laufende sportgerichtliche Verfahren.

Am Mittwochabend hatten Spieler eines Euskirchener Kreisligisten den Schiedsrichter attackiert, weil sie mit einer Spielentscheidung des Unparteiischen nicht zufrieden waren.

Gespielt hatte Türk Gencligi Euskirchen gegen den TuS Zülpich. Euskirchener Spieler waren mit einer Schiedsrichter-Entscheidung unzufrieden. Nach Polizeiangaben wurde der Schiedsrichter beleidigt. Er sei dann vom Spielfeld geflüchtet. Spieler und auch Zuschauer hätten den Schiedsrichter verfolgt. Andere Spieler, sowie weitere Zuschauer, seien auf das Feld gelaufen, um den Schiedsrichter zu beschützen. Er sei aber von einer Flasche im Gesicht getroffen worden.

Die Polizei war mit sechs Streifenwagen vor Ort, die Einsatzkräfte konnten die Situation nach eigenen Angaben schnell unter Kontrolle bringen. Es seien viele Personalien aufgenommen worden, so ein Polizeisprecher. Jetzt werde ermittelt. Auch gegen einen Mann, der dem Schiedsrichter eine Flasche an den Kopf geworfen hat.

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