Fischsterben in Mechernich

Nachdem am Montag (12.01.) Gülle in den Hauserbach in Mechernich geflossen ist, werden langsam die Auswirkungen sichtbar. Neben getrübtem Wasser und einer Schaumdecke hat es auch gestunken.

© Norbert Jeub

Das Bachwasser fließt durch zwei Fischzuchtbetriebe. Der Besitzer einer der Anlagen rechnet mit rund 20 Tonnen toter Fische in seinem Betrieb durch die Gülle. Der zweite Betreiber hat uns von rund 1000 toten Forellen bei ihm berichtet.

Aktuell gebe es keine Kenntnisse darüber, dass Fische im Bach selbst betroffen sind, teilt der Kreis Euskirchen mit. Er geht davon aus, dass die Gülle im Fluss verdünnt wird und keine weiteren Schäden anrichtet. Das werde aber weiter engmaschig von der Unteren Wasserbehörde überprüft.

Die Gülle sei über einen Regenwasserkanal in den Bach gelangt. Aber wo genau die Gülle in den Bach geflossen und wer der Verursacher ist, ist immer noch unklar und wird ermittelt. 

Weißer Schaum auf der Anlage.© Norbert Jeub
Weißer Schaum auf der Anlage.
© Norbert Jeub

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