Erste Zeugen im U-Ausschuss zur Flutkatastrophe

Welche Fehler haben die Landesregierung und andere Behörden möglicherweise nach der Flutkatastrophe im Juli im Kreis Euskirchen und der Region gemacht? Unter anderem diese Frage soll ein Untersuchungsausschuss klären. am Freitag werden erste Zeugen gehört. Und als einer der ersten dabei: der Wetterexperte Jörg Kachelmann. Er hatte am 13. Juli schon nachmittags in einem Tweet gewarnt, es werde „womöglich Zeit, Menschen allmählich behördlicherseits und medial auf ein Hochwasser-Szenario vorzubereiten. In der folgenden Nacht kam es zu ersten Überschwemmungen.

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Als weitere Zeugin geladen ist außerdem eine britische Wissenschaftlerin, die an der Entwicklung des europäischen Hochwasserwarnsystems EFAS mitgewirkt hatte. Nach der Flutkatastrophe hatte sie den Behörden ein „monumentales Systemversagen“ vorgeworfen.

Der Untersuchungsausschuss im NRW-Landtag kam mit den Stimmen von Grünen und SPD zustande. Im kommenden Frühjahr soll dem Landtag ein öffentlicher Bericht über die bis dahin vorliegenden Ergebnisse vorgelegt werden.

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