Erftverband informiert über Hochwasserschutz

Der Erftverband hat rund ein Jahr nach der Flutkatastrophe über den Stand der Maßnahmen zum besseren Hochwasserschutz informiert. Demnach werden zum Beispiel im südlichen und mittleren Einzugsgebiet der Erft derzeit circa 50 Standorte für zusätzliche Hochwasserrückhaltebecken gesucht.

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Bei einzelnen Standorten zeige sich bereits jetzt eine auch überregionale Wirksamkeit. Sie sollen nun in den jeweiligen Kommunen diskutiert und vorgestellt werden. Außerdem sollen bestehende Bauwerke für den Hochwasserschutz umgestaltet werden. Dazu gehören der Umbau des Kommerner Mühlensees zu einem Hochwasserrückhaltebecken und der Hochwasserabschlag aus dem Vlattener Bach in den Zülpicher Wassersportsee. Baustart beider Maßnahmen soll spätestens 2025 sein. Beim Wiederaufbau des Hochwasserrückhaltebeckens Horchheim sorgen Lieferschwierigkeiten von elektronischen Bauteilen gerade für Verzögerungen.

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