Das sagen unsere Stromversorger zu möglicher Sabotage

Seit Tagen sitzen viele Berliner ohne Strom in der Kälte. Könnte das auch bei uns passieren? Unsere Stromversorger versuchen da zu beruhigen.

Die Antworten von e-regio und Westnetz auf unsere Radio Euskirchen Anfrage sind ganz ähnlich: Einen einhundertprozentigen Schutz gegen Sabotage könne es nie geben. Und es gebe Notfallpläne, die sie nach eigener Aussage sehr schnell umsetzen können.

Neben Ersatzmaterial und Bereitschaftspersonal beruhen die Notfallpläne im Kern darauf, dass es für Stromleitungen immer auch Umleitungen und Ersatz-Strecken gibt. Die Fachleute sprechen von Redundanz. Wenn eine Leitung also zerstört wäre, könnten sie andere Leitungen hinzuschalten, sodass der Strom über einen anderen Weg zu uns kommt. Genau das scheint in Berlin das Problem zu sein, dass das dort nicht so schnell funktioniert.

Die Westnetz ergänzt noch, dass sie die Sicherheitslage genau beobachte und mit staatlichen Stellen Hand in Hand arbeitet.

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