Computerbetrug aus dem offenen Vollzug heraus

Das Euskirchener Amtsgericht hat erneut einen Mann wegen gewerbsmäßigem Computer-Betrugs verurteilt. Die Vorfälle seien dabei immer gleich. Nach Angaben des Vorsitzenden Richters hat sich der Mann im Darknet Kreditkartendaten beschafft und damit Waren im Internet bestellt. Unter anderem deshalb saß er bereits für über sechs Jahre im Gefängnis. Jetzt kommen weitere zweieinhalb Jahre dazu.

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Im jüngsten Prozess ging es um 54 Fälle, in denen der Mann so Online-Händler betrogen hat. Die bestellten Waren hat er sich in Postschließfächer schicken lassen und dann weiterverkauft. Die Taten hatte der Mann gestanden, aber die Schuld dafür einem anderen gegeben. Den hatte das Euskirchener Amtsgericht schon vergangenes Jahr verurteilt.

Besonders brisant dabei: Die Taten, die ihm jetzt zuletzt zulast gelegt wurden, hat er während seiner Gefängnis-Haft begangen. Den offenen Vollzug durfte er danach nicht mehr weiter genießen.

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