Ampeln sollen Autofahrer ausbremsen

Zwischen Zülpich und Nideggen soll es auf einer Bundesstraße künftig weniger Unfälle geben. Dafür setzen sich die Bürgermeister beider Städte ein. Schon länger laufen Gespräche über mögliche Lösungen an der Bundesstraße 265.

Bei Nideggen-Wollersheim hat es häufig gekracht und auch schwere Unfälle sind schon passiert. Der Nideggener Bürgermeister wollte mit den Straßenbauern von Straßen.NRW über einen möglichen Kreisverkehr sprechen. Die Idee funktioniert offenbar nicht, weil die Strecke offiziell nicht als Unfall-Schwerpunkt gilt. Aber eine schon vorhandene Ampel soll einiges besser machen. Die Kontaktstreifen im Boden kontrollieren die Geschwindigkeit und schalten dann auf rot, wenn die Autos zu schnell fahren, sagt der Zülpicher Bürgermeister. Rund um die Uhr in Betrieb sein soll außerdem eine Fußgängerampel. Sie schaltet bislang abends aus.

© Daniel Dähling

Wünsche auch für Losheim

Es ist nicht die einzige Stelle entlang der B265, bei der Anwohner oder die Kommunen etwas ändern möchten. Auch in Hellenthal-Losheim gibt es viele Raser. Hier haben sich die Anwohner mit einer Unterschriftenliste an den Kreis Euskirchen gewandt. Der hatte schon im vergangenen Sommer zugesagt, hier häufer mobile Blitzer zu positionieren. Einen fest installierten Blitzer hatte der Kreis abgelehnt, der würde dem Gesamtort nicht helfen.

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