DRK sieht ein Jahr nach Flut noch viel Arbeit
Veröffentlicht: Freitag, 15.07.2022 07:04
Ein Jahr nach der Flutkatastrophe hat das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Euskirchen Bilanz gezogen. Viel sei schon passiert, eine Menge sei aber noch zu tun.

Das DRK werde solange helfen, wie Hilfe benötigt wird, sagt Geschäftsführer Klöcker. Er rechnet damit, dass das Fluthilfebüro in der Kommerner Straße in Euskirchen noch mehrere Jahre dort bleiben wird.
Für das Deutsche Rote Kreuz ging es in den ersten Stunden nach der Flut vor allem darum Leben zu retten und Notunterkünfte einzurichten und zu betreiben. Auch bei den Aufräumarbeiten habe das DRK geholfen. Bautrockner, Entfeuchter, Großgebläse, Heizgeräte und Stromaggregate wurden an Betroffene ausgeliefert.
Auch finanzielle Unterstützung gab das DRK. So wurden laut Klöcker 1.400 Einzelfallhilfen in Höhe von 500 bis 5.000 Euro an Hochwassergeschädigte ausgegeben.
Noch immer viele Hilfs-Anfragen
Auch jetzt noch melden sich jetzt viele Betroffene der Flutkatastrophe beim Deutschen Roten Kreuz und fragen nach Unterstützung. Die Anzahl nahm in der letzten Zeit sogar zu, hieß es vom DRK. Die Gründe sind laut Geschäftsführer des DRK-Euskirchen vielfältig. Manche Menschen würden sich schämen, die Hilfe anzunehmen. Andere seien einfach überfordert oder wüssten immer noch nicht, welche unterschiedliche Hilfsangebote es gebe.
Deswegen weist der DRK nochmal darauf hin, dass sich Hilfesuchende weiterhin an das Deutsche Rote Kreuz wenden können. Und zwar per Mail an: hochwasserhilfe@drk-eu.de


