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Bund und Land stellen 30 Milliarden Euro für Wiederaufbau bereit
© Stadt Bad Münstereifel
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Bund und Land stellen 30 Milliarden Euro für Wiederaufbau bereit

Die Flutkatastrophe vergangenen Monat hat im Kreis Euskirchen einen Schaden von weit über einer Milliarde Euro angerichtet. Davon geht die Kreisverwaltung aktuell aus. Genaue Zahlen gäbe es aber noch nicht.

Veröffentlicht: Dienstag, 10.08.2021 15:04

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Bund und Länder haben sich am Dienstagnachmittag auf einen nationalen Wiederaufbaufonds geeinigt. Der Fonds soll demnach 30 Milliarden Euro betragen. Das Geld dafür soll je zur Hälfte von Bund und Land kommen. Weil unter den Schäden auch Bundeseigentum ist – wie etwa Bahnstrecken, Brücken und Autobahnen – ist im Fonds mehr Geld drin, als den Ländern zur Verfügung stehen wird.

Beschlossen werden soll der Fonds noch in diesem Monat in einer Sondersitzung des Bundestags.

NRW-Ministerpräsident Laschet hat sich am Dienstag für einen raschen Wiederaufbau ausgesprochenen. Wir müssen jetzt sofort beginnen, soll Laschet in der Ministerpräsidenten-Runde gesagt haben.

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„Für die Menschen im Kreis Euskirchen sind das gute Nachrichten“

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Der 30 Milliarden Euro schwere Wiederaufbaufonds sei für die Menschen in den Flut-Regionen eine gute Nachricht. So lautete die erste Reaktion von Landrat Ramers.

Er hat nach eigener Aussage den Wiederaufbau zur Chef-Sache gemacht. Im Kreishaus soll es eine „Stabsstelle Wiederaufbau“ geben. Hier sei geplant die Kommunikation in der Verwaltung, aber auch mit den einzelnen Rathäusern im Kreis Euskirchen und mit Bund und Land zu koordinieren.

Landrat Ramers hatte bereits am Wochenende einen intelligenten Wiederaufbau gefordert. Der Fokus soll etwa auf den modernen Technologien liegen.

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