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Landrat spricht sich für intelligenten Wiederaufbau aus
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Landrat spricht sich für intelligenten Wiederaufbau aus

Für den Kreis Euskirchen soll es einen intelligenten und raschen Wiederaufbau nach der Flut geben. Das hat Landrat Ramers am Wochenende in einem Gespräch mit der dpa gesagt. Er sprach sich etwa dafür aus, dass direkt Glasfaser statt Kupferkabeln gelegt wird.

Veröffentlicht: Montag, 09.08.2021 14:55

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Auch könne die Bahn die ohnehin geplante Elektrifizierung der Eifelstrecke im Zuge der Reparaturen vorziehen. Das hatte die Bahn selbst aber abgelehnt, da für eine Elektrifizierung eine umfangreichere Planung nötig sei als bei einem reinen Wiederaufbau.

Auch über die Sorgen der Bevölkerung sprach Ramers. Es gehe die Furcht um, dass Betriebe wegziehen oder die Menschen, deren Häuser nicht mehr bewohnbar sind, fortgehen könnten.

Eine weitere Sorge sei, dass die touristische Attraktivität der Nordeifel Leiden könne. „Das wäre die zweite Katastrophe nach dem Hochwasser, wenn die Zukunftsaussichten unseres Kreises gefährdet würden“, sagte Ramers. Momentan suche der Kreis Müllverbrennungsanlagen für die Massen an Sperrmüll. Rund 100.000 Tonnen Hochwasser-Sperrmüll sind im Kreis Euskirchen nach Schätzung der Verwaltung angefallen. Das geht aus dem Bericht des NRW-Umweltministeriums zu den Hochwasserereignissen hervor.

Das Landesumweltamt habe außerdem begonnen, Proben vom Schlamm zu nehmen. Um abzuklären, wie belastet die Rückstände des Hochwassers sind.

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