
Der Veteranentag startet in Euskirchen mit einer Besonderheit: Die Straße zur Mercator-Kaserne wird in „Stefan-Kamins-Straße“ umbenannt. Kamins war Soldat in Euskirchen und ist im Afghanistan-Einsatz 2003 ums Leben gekommen. Nach der Straßenumbenennung in Euskirchen folgt der öffentliche Teil des Veteranentages.
Hintergrund des Veteranentags
Vor zwei Jahren wurde im Bundestag beschlossen, in Deutschland einen Veteranentag zu feiern. Als Wertschätzung und Anerkennung für die Soldatinnen und Soldaten und um zu zeigen, dass sie einen guten Job machen. Um 13 Uhr geht der "Marsch der Wertschätzung" von der Bahnhofstraße und über die Neustraße bis zum Klosterplatz.
Bis 16.30 Uhr ist dort am Samstag das Veteranendorf aufgebaut, in dem sich verschiedene Verbände der Bundeswehr sowie einige Blaulichtorganisationen präsentieren. In Euskirchen sind mehr als 1.500 Soldatinnen und Soldaten stationiert.
Die Stadt Mechernich wird anlässlich des zweiten Veteranentags am Montag die Deutschlandflagge vor dem Rathaus hissen. Auch Mechernich ist ein großer Bundeswehr-Standort in der Region. Anfang des Jahres haben Bürgermeister Fingel und Oberstleutnant Schnabel die jahrzehntelange intensive Zusammenarbeit zwischen Stadt und Bundeswehr erneut besiegelt.