
Passiert ist der Unfall an einem Bahnübergang in Hürth-Fischenich. Laut einer Bahnsprecherin handelte es sich um den Intercity (IC) 2005, der von Emden in Richtung Koblenz unterwegs war. Die Erstmeldung sei bei der Bahn um kurz nach 11.00 Uhr eingegangen, kurz davor müsse der Unfall passiert sein. Fünf Arbeiter, die das Unglück mit ansehen mussten, blieben körperlich unverletzt, erlitten aber Schocks, teilte die Bundespolizei mit. Auch Notfallmanager und Notdienst sowie psychologische Betreuung seien vor Ort. Aufgrund des Zugunglücks kommt es in der Region zu Ausfällen und Verzögerungen im Fern- und Regionalverkehr. Die Strecke zwischen Köln und Bonn war auch mehrere Stunden nach dem Unfall gesperrt. Laut Bahn werden Züge des Fernverkehrs zwischen Köln und Koblenz rechtsrheinisch umgeleitet und verspäten sich dadurch um etwa 20 Minuten. Die Halte Bonn Hauptbahnhof, Remagen und Andernach entfallen. Auch auf den Regionalbahnlinien 30 und 48 sowie beim Regionalexpress 5 gab es Verspätungen und Teilausfälle. Zwischen Brühl und Köln Hauptbahnhof wurde ein Bus-Ersatzverkehr eingerichtet.