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Zunehmendes Problem: Gewalt in Krankenhäusern
© Susanne Edl
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Zunehmendes Problem: Gewalt in Krankenhäusern

Pflegekräfte in Krankenhäusern haben es immer häufiger mit Beleidigungen und Bedrohungen zu tun. Auch das Marienhospital in Euskirchen und das Kreiskrankenhaus in Mechernich haben uns das bestätigt. Der häufigste Grund für ein solches Verhalten von Patienten oder Angehörigen seien zu lange Wartezeiten.

Veröffentlicht: Donnerstag, 15.02.2024 04:58

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Dem Pflegedirektor im Mechernicher Kreiskrankenhaus, Manuel Will, wurden auch schon Prügel angedroht. Einem wartenden Angehörigen eines Intensivpatienten ging es nicht schnell genug. Das seien Situationen, die die Ablaufe behinderten und den Arbeitsalltag belasteten, so Will. Die Krankenhäuser reagieren auf dieses zunehmende Problem mit Deeskalations-Seminaren für das Personal und technischer Aufrüstung, wie elektronischen Türen und Kameras. Es gibt außerdem Alarmknöpfe für die Mitarbeiter. Das alles war vor einigen Jahren noch nicht notwendig, sagte die Sprecherin des Marienhospitals in Euskirchen.

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