
© Daniel Dähling
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Das Recherche-Netzwerk „Correctiv“ hatte im Januar ein Geheimtreffen von Rechtsextremisten und Politikern in Potsdam aufgedeckt, bei dem es um Vertreibungspläne für Millionen Menschen aus Deutschland gegangen sein soll. Als Reaktion auf diese Enthüllung hatte der Deutsche Städtetag die „Trierer Erklärung“ verabschiedet. Wörtlich steht drin: „Wir akzeptieren nicht, dass Familien, dass sogar Kinder Angst davor haben müssen, hier vertrieben zu werden.“
Den Mitgliedern des Zülpicher Stadtrates war es ein Anliegen, sich gegen jede Art von Extremismus zu positionieren. Deshalb wurde der „Trierer Erklärung“ die „Zülpicher Erklärung gegen Extremismus“ vorangestellt. Darin heißt es:
„Im Zülpicher Rat gibt es bislang weder linksextreme noch rechtsextreme Parteien. (…) Der Zülpicher Rat lehnt verbale und körperliche Gewalt entschieden ab und richtet sich deshalb auch gegen Extremismus jeglicher Art! Wir stehen weiterhin für ein friedliches Miteinander aller Zülpicherinnen und Zülpicher.“
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