
Hinzu kommen noch Menschen, die bereits Asyl erhalten haben, geduldet sind oder vorübergehend geschützt sind. Insgesamt leben gut 5500 Geflüchtete im Kreis. Diese Zahlen hat die Verwaltung Dienstagabend vorgestellt.
Viele kämen wegen des andauernden Krieges aus der Ukraine, laut der Verwaltung, bräuchten sie nicht mehr Betreuung als andere Geflüchtete. Probleme gebe es allerdings bei der Wohnungssituation. Die Plätze sind knapp.
Gerade die Notunterkunft in Nettersheim-Marmagen hat in der Vergangenheit immer wieder für negative Schlagzeilen gesorgt. Um die Situation zu verbessern tauschen sich Verwaltung und Betreiber der Unterkunft eng aus.
Unter den 5500 Geflüchteten im Kreis Euskirchen sind fast 1000 Schülerinnen und Schüler. Die Verwaltung berichtete, dass jede öffentliche Schule im Kreisgebiet geflüchtete Schülerinnen und Schüler aufnimmt. Sie erhielten zunächst eine Erstförderung – also gezielte Förderungen wie Deutschkurse. Solche Erstförderungen werden überwiegend an Grundschulen angeboten.
An einigen Schulen gebe es auch Willkommensklassen. In solchen Klassen lernen 18 geflüchtete Schülerinnen und Schüler gemeinsam.