
Wohl 100.000 Tonnen Sperrmüll nach Flutkatastrophe
100.000 Tonnen Sperrmüll – von dieser Summe gehen die Verantwortlichen nach der Hochwasserkatastrophe hier bei uns im Kreis Euskirchen aus. In wenigen Wochen so viel, wie sonst in etwa drei Jahren. Da ist die Entsorgung natürlich eine Herausforderung. Der Kreis Euskirchen hat einen Vertrag mit einer niederländischen Firma über die Entsorgung von 45.000 Tonnen Hochwasser-Müll geschlossen. Für den Rest müssen jetzt schnell Lösungen gefunden werden, sagte NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser gestern bei einem Besuch im Abfallwirtschaftszentrum in Mechernich-Strempt.
Wir müssen schauen, dass wir die übrigen 55.000 Tonnen so schnell wie möglich abfahren. Der soll hier auch nicht zu lange liegen
Veröffentlicht: Donnerstag, 19.08.2021 04:40
Auch die „Weiße Ware“, also Kühlschränke, Wasch- und Spülmaschinen, stapelt sich auf dem Gelände des Abfallwirtschaftszentrums. Und die Entsorgung gestaltet sich aktuell schwierig, sagt Landrat Markus Ramers.
Da sind eigentlich die Hersteller in der Pflicht, die Entsorgung zu übernehmen. Hier brauchen wir das Land nochmal, dass die auf die Hersteller zugehen und das auch einfordern, dass hier auch schnell Lösungen gefunden werden. Bei der Menge die wir hier haben ist das eine wahnsinnige Aufgabe und wir haben einfach zu wenig Container.