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Witterung bremst Borkenkäfer im Kreis Euskirchen
© Aus der Brut eines Borkenkäferweibchens können in einer Vegetationsperiode bis zu 100.000 Nachkommen entstehen. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Weisgerber)
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Witterung bremst Borkenkäfer im Kreis Euskirchen

Weil der Borkenkäfer in diesem Jahr später unterwegs ist als in den Vorjahren, rechnen Experten mit weniger Schäden an den Fichten in den Wäldern auch im Kreis Euskirchen. Der nasskalte April und der kühle Mai haben den Borkenkäfer ausgebremst. Von Entwarnung kann aber keine Rede sein.

Veröffentlicht: Dienstag, 15.06.2021 04:41

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Die Wälder im Kreis Euskirchen seien vier bis sechs Wochen länger verschont geblieben, sagte ein Sprecher des Regionalforstamts Hocheifel-Zülpicher Börde auf Radio Euskirchen Anfrage. Jetzt fliegen und fressen die Borkenkäfer aber und es gebe Anzeichen für einen erheblichen Neubefall. Wie stark die Schäden in diesem Jahr tatsächlich noch werden, sei aktuell noch nicht abzusehen. Das hänge von der Witterung in den nächsten Wochen und Monaten ab, so der Sprecher weiter. Bliebe es in diesem Jahr lange trocken und heiß, dann hätte der verspätete Start keine positiven Auswirkungen. Seit 2018 haben Stürme, Dürre und der sich infolgedessen explosionsartig vermehrende Borkenkäfer riesige Waldflächen zerstört – auch im Kreis Euskirchen.

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