
© Radio Euskirchen
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Dabei werden Zeitzeugen zur Flutkatastrophe befragt. Ihre Geschichten werden gesammelt. Ziel ist es zu erfahren, wie die Menschen mit Krisen umgehen und was das Erzählen darüber bedeutet, um das Geschehene zu verarbeiten. Den Anstoß zu dem Projekt hat Euskirchens Museumsleiterin Heike Lützenkirchen gegeben. Sie habe gehört, wie die Menschen bei dem einzigen geöffneten Bäcker in der Schlange von ihren Erfahrungen in der Flutnacht berichtet hätten. Diese Geschichten seien erschreckend und auch wichtig gewesen. Sie zeigten, dass über Erzählungen solche Erlebnisse auch verarbeitet werden könnten. Die Ergebnisse sollen im nächsten Jahr, voraussichtlich im Sommer, veröffentlicht werden.
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