
Wiederaufbau in der Region als Gemeinschaftsprojekt
Wie soll es langfristig mit dem Wiederaufbau in den von der Flutkatastrophe stark betroffenen Gebieten aussehen? Mit dieser Frage haben sich am Donnerstag mehrere Verantwortliche in Aachen beschäftigt. Eingeladen hatte die Industrie- und Handelskammer. Es waren Vertreter der Städte und Gemeinden, aber auch von Unternehmen mit dabei.
Veröffentlicht: Freitag, 10.09.2021 05:11
Bei der konkreten Umsetzung bräuchte es sowohl die Kommunen mit ihren Kenntnissen vor Ort, als auch überregionale Investitionen und Projekte. Zudem wolle man sich innovative Investitions- und Bauprojekte anschauen, die in den betroffenen Gebieten umgesetzt werden könnten, heißt es von der IHK.
Für den Euskirchener Landrat Markus Ramers war es dabei auch wichtig, dass der Landesbeauftragte für den Wiederaufbau mit dabei war:
Es ist sehr sinnvoll, dass uns die Landesregierung einen Beauftragten an die Hand gibt, der auch vor Ort präsent ist. Wir brauchen jetzt in diesem ganzen Wiederaufbau auch externe Unterstützung durch Projektsteuerung. Das sind ja immense Summen, um die es geht. Das war ein wichtiges Thema bei dem Austausch. Dass die Förderung uns ermöglicht, eben auch die Planer und Experten, die wir brauchen als Kommunen, an die Hand holen können.
Ramers betonte bei dem Treffen auch den Fachkräftemangel und die Materialknappheit, die den Wiederaufbau erschweren.