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Wieder neuer Gegenwind rund um Windräder in Dahlem
© Daniel Dähling (Symbolbild)
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Wieder neuer Gegenwind rund um Windräder in Dahlem

Nach neuem Widerstand gegen Windräder in Dahlem hat der Kreis Euskirchen angekündigt, die Lage jetzt mit Experten des Landes zu prüfen. Nach dem Baustopp im Windpark Dahlem IV fordern Naturschützer jetzt auch den Betriebsstopp für die laufenden Windanlagen I bis III. Sie setzen sich nach eigenen Angaben zum Schutz von Störchen ein. Sie seien in Gefahr. Es fänden regelmäßige Flugbewegungen statt, so die Naturschützer. Unter anderem der Umweltverband Naturschutzinitiative und der NABU Euskirchen haben den Betriebsstopp beim Kreis beantragt.

Der Horst der Schwarzstörche sei erst nach der Inbetriebnahme der Windräder gebaut worden, sagt der Kreis Euskirchen. Deswegen werde jetzt geprüft, wie wichtig die Störche in Dahlem für den Erhalt ihrer Art in Deutschland sind.

Rund um den anderen Windpark, Dahlem IV, steht aktuell noch eine Entscheidung des Oberverwaltungsgericht Münster aus. Die Windräder dürfen sich gerade noch nicht drehen. Hier setzen sich Naturschützer für die Vogelart Rotmilan ein. Das Verwaltungsgericht Aachen hatte vor einigen Wochen entschieden, dass die Anlage vorerst noch nicht in Betrieb gehen darf. Dagegen haben der Kreis Euskirchen und die Betreibergesellschaft Beschwerde eingelegt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 25.06.2020 10:39

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