
Besondere Sicherheitsmaßnahmen rund um das Landgericht
Seit Mittwochvormittag (15. Januar) verwandelt sich das Kölner Landgericht wieder in einen Hochsicherheitstrakt. Grund ist der erneute Prozess gegen ein mutmaßliches Mitglied der international bekannten Juwelenräuberbande Pink Panther. Der Prozess hatte bereits in der Vergangenheit den Alltag im Gericht und der Umgebung geprägt, da schwer bewaffnete Polizisten und Spezialeinheiten für die Sicherheit sorgten.
BGH hatte erstes Urteil teilweise aufgehoben
Der Bundesgerichtshof hatte das Kölner Urteil gegen den 36-jährigen Angeklagten mit kroatischem und serbischem Pass teilweise aufgehoben, weshalb nun neu verhandelt werden muss. Inhaltlich geht es in der aktuellen Verhandlung nur noch um das Strafmaß. Der Angeklagte ist bereits wegen besonders schweren Raubes mit Körperverletzung verurteilt.
Wieder besondere Sicherheitsmaßnahmen rund um das Landgericht
Die drei angesetzten Verhandlungstage stellen eine organisatorische Herausforderung für das Gericht, die Anwohner und auch Autofahrer dar. Straßensperrungen sind nicht ausgeschlossen, und der Einsatz von Spezialeinheiten wird erwartet. Schwer bewaffnete Polizisten werden im und vor dem Gerichtsgebäude für Sicherheit sorgen.
"Pink Panther" ist eine der bekanntesten Juwelenräuberbanden
Die Pink Panther gelten als eine der erfolgreichsten Juwelendiebesbanden der Welt. Ein spektakulärer Vorfall ereignete sich 2013, als ein mutmaßliches Mitglied der Bande mit Maschinenpistolen aus einem Schweizer Gefängnis befreit wurde. Der aktuelle Prozess in Köln wird mit Spannung verfolgt, da er erneut die Aufmerksamkeit auf die berüchtigte Bande lenkt.