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Weniger Kriminalität - mehr Aufklärung
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53,3 Prozent aller 1,23 Millionen Straftaten konnte die Polizei in NRW aufklären.
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Weniger Kriminalität - mehr Aufklärung

Im Kreis Euskirchen ist die Zahl der Straftaten weiter gesunken. Damit gehört der Kreis zu den sichersten in ganz NRW. Laut der neuen Kriminalitätsstatistik 2019 gab es einen Rückgang um fast 290 Delikte auf rund 9.330 Straftaten.

Konkret gab es vergangenes Jahr weniger Diebstahl (-386), weniger Fälschungsdelikte (-76), weniger Körperverletzungen (-13), weniger Gewaltkriminalität (-35). Minimal gestiegen sind die Einbruchsfälle (+1) und Sexualdelikte (+5).

Über zwei Drittel der Straftaten passieren im Nordkreis. Die meisten in der Stadt Euskirchen. Warum das so ist, erklärt Polizeidirektor Harald Mertens:

Das hat mit der Größe und Infrastruktur der Stadt zu tun. Was auch die Erreichbarkeit der Stadt durch öffentliche Verkehrsmittel betrifft. Immer dann wenn die Aufenthaltsqualität für die Bevölkerung positiv ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das für potenzielle Straftäter attraktiv wird.

Viel zu tun hatte die Polizei im vergangenen Jahr mit der Brandserie im Schleidener Tal. Hier waren die Ermittlungen sehr aufwändig. Der Täter konnte nach Zeugenhinweisen gefasst werden.

Auch wurden mehr Straftaten aufgeklärt. Die Aufklärungsquote liegt jetzt bei 60 Prozent. Das liege aber vor allem an den deutlich zurückgehenden Zahlen von Diebstahlsdelikten. Parallel gab es mehr Drogenkriminalität. Die sei leichter aufzuklären, sagt Polizeidirektor Mertens.

Insgesamt hat die Polizei knapp 4.200 Tatverdächtige ermittelt. Bei über 77 Prozent der Verdächtigen handelt es sich um Deutsche.

Veröffentlicht: Dienstag, 03.03.2020 05:39

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