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Weiterer Massen-DNA-Test im Mordfall Claudia Ruf geplant
© Kreispolizeibehörde Euskirchen
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Weiterer Massen-DNA-Test im Mordfall Claudia Ruf geplant

Ein weiterer DNA-Test soll im 23 Jahre ungeklärten Mordfall an der elfjährigen Claudia Ruf aus Grevenbroich den Mörder doch noch enttarnen. Profiler des LKA vermuten, dass der Täter aus dem selben Ort wie das Mädchen stammt.

Die Ermittler wissen nach eigenen Angaben jetzt auch, warum der Täter die Leiche des Kindes 70 Kilometer entfernt bei Euskirchen-Oberwichterich auf einem Feldweg abgelegt hat. Sie könne dies aber aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht verraten, sagte ein Sprecher der Bonner Polizei.

800 Männer aus Claudia Rufs Dorf, die zur Tatzeit zwischen 14 und 70 Jahre alt waren und dort noch wohnen, sollen schon in den nächsten Tagen eine Speichelprobe abgeben.

Veröffentlicht: Freitag, 15.11.2019 11:38

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Der Fall hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. In Euskirchen-Oberwichterich ist das damals elfjährige Mädchen aus Grevenbroich-Hemmerden tot aufgefunden worden – auf einem Feldweg. Das war im Jahr 1996.

Bisher gab es noch keine Hinweise auf einen möglichen Täter. Im letzten Jahr konnten Ermittler durch eine neue Technik DNA-Material überprüfen. Fast 350 Männer mussten in der Vergangenheit schon Speichelproben abgeben.

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