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Weiterer Fall einer Handfehlbildung
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Weiterer Fall einer Handfehlbildung

Im Kreis Euskirchen ist ein weiterer Fall eines Babys mit einer fehlentwickelten Hand bekannt geworden. Die Eltern hätten sich bei ihm gemeldet, sagte Detlef Seif, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Kreis Euskirchen.

Damit erhöht sich die Zahl der bekannten Fälle im Kreis Euskirchen auf vier. Seif bietet betroffenen Eltern jetzt an, sich in seinem Regionalbüro (Kontakt unten) zu melden. So wolle er sicherstellen, dass alle Fälle im Kreis Euskirchen erfasst werden. Dabei sichert Seif den Betroffenen Vertraulichkeit zu. Informationen würden nur nach Zustimmung der Eltern weitergegeben.

In einem Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte Seif schon am Freitag ein Frühwarnsystem auf Bundesebene gefordert. Bisher gebe es kein zentrales Melderegister für Kinder, die mit Fehlbildungen geboren werden. Wenn aber bestimmte Behinderungen bundesweit oder regional verstärkt auftreten, müsse dem nachgegangen werden, so Seif.


Regionalbüro MdB Detlef Seif, Bischofstraße 21, 53879 Euskirchen, Ansprechpartner: Christian Kirchharz, Tel.: 02251/7740474, E-Mail: detlef.seif.ma05@bundestag.de.

Veröffentlicht: Mittwoch, 18.09.2019 04:26

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Nachdem immer mehr Fälle von Handfehlbildungen bei Neugeborenen bekannt geworden sind, wollen jetzt alle Bundesländer mehr Informationen einholen. Die Länder wollen ihre Krankenhäuser abfragen, ob ähnliche Fehlbildungen auch dort aufgefallen sind. Bundes-Gesundheitsminister Spahn hat aufgerufen, Ruhe zu bewahren. Zuerst müsse klar sein, ob es tatsächlich zu gehäuften Fehlbildungen gekommen sei. Er warnte davor, „durch Spekulationen aller Art“ Menschen zu verunsichern. Das NRW-Gesundheitsministerium rechnet Ende nächster Woche mit Ergebnissen für Nordrhein-Westfalen.

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