
Der 27-Jährige hatte nach Polizeiangaben in Jülich mehrere frei verkäufliche und zugelassene Feuerwerkskörper miteinander verklebt. Bei der Zündung explodierte das selbst gebastelte Bündel Pyrotechnik dann in der Hand des Mannes. Durch die Sprengwirkung verlor er zwei Finger der rechten Hand. Er wurde mit einem Rettungswagen umgehend in die Handchirurgie eines Krankenhauses gebracht.
Ebenfalls in Jülich endete ein handfester Streit bei einer Silvesterfeier für einen Mann zuerst im Krankenhaus und dann auf einer Polizeiwache. Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatten sich kurz nach Mitternacht geprügelt. Nach Angaben der Dürener Polizei wurde der stark alkoholisierte 28-Jährige zuerst mit einer Platzwunde behandelt. Anschließend stahl er vor dem Krankenhaus ein unverschlossenes Fahrrad und stürzte vor den Augen einer Zeugin. Die Polizei beendete die Tour und nahm den Jülicher in Gewahrsam. Das gestohlene Rad wurde sichergestellt.
Angriff auf Feuerwehr in Bonn
Auf dem Europaring in Bonn wurde die Feuerwehr in der Silvesternacht nach eigenen Angaben mit Silvesterraketen und Steinen gezielt beschossen und beworfen. Die Feuerwehr wollte auf dem Europaring u.a. mehrere Mülltonnen und Gegenstände auf einem Balkon löschen. Wie die Bonner Feuerwehr berichtet, beschossen sich in dem Bereich etwa 40 Personen mit Feuerwerkskörpern und Steinen. Dabei wurden dann auch die Einsatzkräfte angegangen, sie mussten sich zurückziehen. Nur mit Unterstützung der Polizei konnten die Löschmaßnahmen fortgesetzt werden. Verletzte gab es nicht, aber das Feuerwehrfahrzeug wurde beschädigt.