Weitere Planungen für Hochwasserschutz
Der Hochwasserschutz in der Region ist eine Mammutaufgabe. Seit zwei Jahren gibt es nun die Interkommunale Hochwasserschutzkooperation Erft und es wurde eine erste Bilanz gezogen. Grund für den Zusammenschluss war die Flutkatastrophe vom Sommer 2021.
Veröffentlicht: Dienstag, 07.05.2024 12:34
Danach hatten sich drei Kreise, 16 Städte und Gemeinden sowie der Erftverband zusammengeschlossen, um den Hochwasserschutz in der Region zu stärken. Es wurden bisher über 40 Workshops durchgeführt und Schutzmaßnahmen weiterentwickelt. So etwa der Hochwasserschutz für Zülpich. Dafür hat der Erftverband am Montag auch eine Genehmigung vom Kreis Euskirchen bekommen. Dabei geht es darum, dass im Notfall Wasser umgeleitet werden kann. Dieser Hochwasserabschlag wird am Vlattener Bach zwischen Floren und Lövenich geplant. Dabei kann dann Wasser aus dem Vlattener Bach über eine rund 140 Meter lange Rinne in den Zülpicher See eingeleitet werden. So fließt weniger Wasser in den Rotbach, das Hochwasserrisiko für die Orte wird reduziert.
Aber auch Hochwasserrückhaltebecken werden geplant. Etwa zwischen Mechernich-Eiserfey und Vussem, zwischen Mechernich-Eicks und Zülpich-Schwerfen und bei Bad Münstereifel-Eschweiler.