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Weilerswist: Feuerwehr braucht Personal und neue Gerätehäuser
© Lanzerath
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Weilerswist: Feuerwehr braucht Personal und neue Gerätehäuser

In Weilerswist steht die Feuerwehr vor Herausforderungen. Die neue Version des Brandschutzbedarfsplans zeigt Handlungsbedarf bei den Gerätehäusern und dem Personal auf. Drei von fünf Löscheinheiten weisen ein Defizit auf.

Veröffentlicht: Freitag, 31.01.2025 05:44

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Externe Fachfirma hatte sich Brandschutz in Weilerswist angesehen

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Im Weilerswister Gemeinderat wurde am Donnerstagabend (30. Januar) der neue Brandschutzbedarfsplan beschlossen. Dieser Plan, der erstmals von einer externen Fachfirma erstellt wurde, zeigt sowohl positive als auch kritische Aspekte der aktuellen Situation der Feuerwehr auf. Während die Fahrzeugausstattung als verhältnismäßig gut bewertet wird, gibt es erhebliche Mängel bei den Gerätehäusern. Alle Gerätehäuser in Weilerswist sind sanierungsbedürftig, wobei das Gerätehaus in Lommersum besonders betroffen ist. Hier sei laut Gemeinde nur noch ein Neubau an einem anderen Standort sinnvoll.

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Weilerswister Wehr braucht mehr Feuerwehrleute

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Ein weiteres zentrales Thema des Plans ist der Personalmangel. In drei von fünf Löscheinheiten wird dringend mehr Personal benötigt, insbesondere tagsüber. Die Gemeinde plant, diesem Problem mit einem neuen Konzept für Nachwuchs zu begegnen. Zudem wird über die Einführung von Tagesalarmgruppen nachgedacht, die aus Personen bestehen, die tagsüber in Weilerswist arbeiten, aber in anderen Orten wohnen und dort in der Feuerwehr aktiv sind. Die Gemeinde betont, dass sie nicht allein mit diesen Herausforderungen dasteht, da viele Feuerwehren in der Region mit ähnlichen Problemen kämpfen.

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Neuer Plan war umstritten

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Der Beschluss des neuen Plans verlief nicht ohne Diskussionen. Die UWV und FDP hatten versucht, das Thema zu vertagen, was jedoch vom Rat mehrheitlich abgelehnt wurde. Die Politiker wollten sich mit dem Plan noch ausführlicher beschäftigen. Schließlich wurde der Plan aber dann doch mit sechs Gegenstimmen und vier Enthaltungen angenommen. Der Gemeinderat hat außerdem den neuen Haushaltsentwurf mehrheitlich beschlossen. Dieser sieht laut Entwurf des Kämmerers Investitionen in die Feuerwehr von 35,3 Millionen Euro bis 2028 vor.

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