
Warnung vor Krypto-Betrug in Eifel und Rheinland
Die Beliebtheit von Kryptowährungen wie Bitcoin zieht nicht nur Investoren an, sondern auch Betrüger. In Eifel und Rheinland häufen sich die Fälle, bei denen ahnungslose Anleger um hohe Summen gebracht werden. Eine aktuelle Warnung der Kreispolizei Düren zeigt das Ausmaß des Problems.
Veröffentlicht: Dienstag, 11.02.2025 08:48
Unerfahrene Anleger hoffen auf hohe Gewinne - und werden betrogen
In Eifel und Rheinland nehmen Betrugsfälle im Zusammenhang mit Kryptowährungen wie Bitcoin zu. Die Kreispolizei Düren warnt vor einer neuen Masche, bei der Betrüger gezielt unerfahrene Anleger ansprechen, die auf hohe Gewinne hoffen. Diese Kriminellen nutzen das Internet, Telefon oder WhatsApp, um Kontakt aufzunehmen und locken mit verführerischen Renditeversprechen.
Gewinne werden nur vorgespielt
Durch wiederholte Telefonate bauen die Betrüger ein scheinbares Vertrauensverhältnis auf. Sobald die Opfer bereit sind, kleinere Beträge zu investieren, werden ihnen über Apps oder Webseiten gefälschte Gewinne angezeigt. Um diese vermeintlichen Gewinne auszahlen zu lassen, fordern die Betrüger zusätzliche Zahlungen, angeblich für Steuern oder Gebühren.
Zwei Opfer im Kreis Düren
Besonders alarmierend sind zwei aktuelle Fälle aus dem Kreis Düren: Ein 50-jähriger Mann aus Düren verlor knapp 100.000 Euro, während eine 48-jährige Frau aus Nörvenich sogar einen noch höheren Betrag überwies. Die Polizei rät daher zu äußerster Vorsicht bei Investitionen in Kryptowährungen und empfiehlt, sich gründlich zu informieren und skeptisch gegenüber unrealistisch hohen Gewinnversprechen zu sein.