
Warntag im Kreis Euskirchen: Sirenen auf dem Prüfstand
Im Kreis Euskirchen wird es laut: Der landesweite Warntag in NRW steht bevor. Sirenen und Warn-Apps sollen die Bevölkerung auf mögliche Gefahren aufmerksam machen. Der Tag wird auch genutzt, um zu testen, ob alle Sirenen zuverlässig funktionieren.
Veröffentlicht: Donnerstag, 13.03.2025 05:23
Um 11 Uhr wird es laut im Kreis Euskirchen
Auch im Kreis Euskirchen wird am Donnerstag (13. März) um 11 Uhr der landesweite Warntag in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Dabei sollen sowohl Sirenen als auch Warn-Apps die Bevölkerung auf mögliche Gefahren aufmerksam machen. Auch die Technologie "Cell Broadcast" wird wieder getestet, heißt: Die Smartphones sollten -im besten Fall- auch ohne installierte Warnapp schrillen.
Sirenenmodernisierung in Zülpich und Mechernich abgeschlossen - Weilerswist baut Sirenen-Netz noch aus
In den Städten Zülpich und Mechernich sind die Sirenen mittlerweile vollständig aufgerüstet, sodass alle Sirenen einsatzbereit sind. In Mechernich sollen alle 45 Sirenen im Stadtgebiet heulen und diese sollen laut Stadt etwa 98 Prozent des Stadtgebiets abdecken. Möglicherweise gehen aber nicht an allen Stellen im Kreis Euskirchen am Donnerstag die Sirenen: Die Gemeinde Weilerswist berichtet, dass die Sirene auf der Grundschule in Weilerswist derzeit wegen Baumaßnahmen nicht funktioniert. Beim letzten Test sei außerdem aufgefallen, dass die Sirene am Feuerwehrgerätehaus in Hausweiler nicht funktioniert. Mittlerweile soll diese Sirene aber repariert sein, ob sie auch wieder funktioniert, soll am Donnerstag getestet werden. In den nächsten Wochen werden in Weilerswist noch weitere Sirenen hinzukommen, sagte eine Gemeindesprecherin, finanziert durch ein Förderprogramm.
Erst Dauerton - dann kommt der Warnton
Kreisweit sollen laut einem Sprecher der Kreisverwaltung 304 Sirenen heulen. Der Probealarm beginnt um 11 Uhr mit einem einminütigen Dauerton, der für "Entwarnung" steht. Dieser ertönt als erstes, weil es sich ja nur um einen Probealarm handelt. Etwa fünf Minuten später folgt der eigentliche Warnton, der akustisch auf- und abschwillt. Zum Abschluss ertönt erneut der Dauerton zur Entwarnung. Bei einem echten Alarm sollten geschlossene Räume aufgesucht und Fenster sowie Türen geschlossen werden. Es wird empfohlen, das Radio einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Die neue Leitstelle im Kreishaus soll künftig die Möglichkeit haben, sich direkt ins Programm von Radio Euskirchen einzuklinken, um die Bevölkerung zu warnen, sobald die technische Einrichtung abgeschlossen ist.