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Waldzustand hat sich erneut verschlechtert
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Waldzustand hat sich erneut verschlechtert

Nach dem dritten trockenen Sommer in Folge geht es den Wäldern in Eifel und Rheinland immer schlechter. NRW-Umweltministerin Heinen-Esser hat am Freitag den neuen Waldzustandsbericht vorgestellt. Demnach hat der Anteil der Bäume in NRW, deren Kronen sich deutlich gelichtet haben, im Vergleich zum letzten Jahr weiter zugenommen.

Ihr Anteil ist von 40 auf 44 Prozent gestiegen. Besonders betroffen ist die Fichte, auch im Kreis Euskirchen.

Veröffentlicht: Freitag, 20.11.2020 14:53

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Laut Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde hat die Niederschlagsmenge in diesem Jahr im Kreis nur 80 Prozent des Normalregens erreicht. Das freut vor allem den Borkenkäfer. Er hat so leichteres Spiel, vor allem die Fichten anzugreifen. Im Nordkreis ist es kaum möglich, die Fichte in Zukunft zu erhalten, sagte ein Sprecher. Hier müsse man künftig auf Trockenheitsresistentere Arten setzen. In der Eifel oberhalb von 300 Metern gebe es dagegen gute Chancen, die Fichte zu erhalten, solange die Trockenheit nicht noch schlimmer werde. Laut dem Forstamt ist bei den Waldbesitzern im Kreis Euskirchen aber zu spüren, dass sie sich den Herausforderungen stellen wollen, auch wenn das Anpflanzen neuer Arten Geld koste.


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